Chronik

Zum ersten Mal…

… kam im Herbst 1955 bei einem Kundenabend der Firma Foto-Kino Schmachtenberg in Ohligs die Idee auf, in der Klingenstadt Solingen einen Filmclub zu gründen

… wurde 1956 bei der Gründung des Vereins Filmamateure Solingen Karl-Heinz Ulrich als  1. Vorsitzender gewählt;  dem dann später Günter Remm, Werner Enders, Dr. Peter Holbeck, Alfred Halfmann und Andreas Klüpfel folgen sollten

… wurde im Hotel Central in Ohligs ein großer Filmball gefeiert, dem im Laufe der Zeit noch einige weitere folgten

… wurde im Januar 1957 eine Satzung beschlossen und der Verein als e.V. ins Vereinsregister eingetragen

… hatten am 1. April 1958 die Jungfilmer den Mut, einen Clubwettbewerb durchzuführen

… wurde im Oktober 1958 ein Clubausflug gestartet, bei dem eine Filmaufgabe zu bewältigen war. Es galt, ein Rendezvous filmisch darzustellen

… zogen 1958 zwei Filmer aus Solingen auf internationales Parkett, die Autoren Ulrich und Schmachtenberg nahmen erfolgreich an einem Wettbewerb in Mulhouse/Frankreich teil

… erhielten 1958 Filme aus Solingen Preise und Anerkennungen bei Wettbewerben des Bundes Deutscher Filmamateure

… waren die Filmamateure Solingen im Jahre 1959 Ausrichter eines Regionalen Wettbewerbs in der Klingenstadt

… stellten 1963 Solinger Filmer ihre Arbeiten in einer Matinee der Öffentlichkeit vor

… luden die Solinger im Jahre 1965 die Filmer Deutschlands zu den Deutschen Amateur-Filmfestspielen (DAFF) in das Bergische Land ein

… wurden in dieser Zeit knapp 50 Mitglieder gezählt

… riefen 1975 die Filmamateure Solingen die Filmer aus ganz Europa zu einem Internationalen Wettbewerb Es darf gelacht werden für humorvolle Filme nach Solingen. Speziell für diesen Wettbewerb wurden eine kreisrunde Urkunde mit anhängender Schere und ein schräg gedrucktes Programmheft geschaffen. Im ersten Jahr gab es über 150 Film-Meldungen, die Entfernteste kam aus Südafrika

… (und natürlich einzigen Mal) feierten die Filmamateure Solingen im Jahre 1981 ihr 25-jähriges Bestehen mit vielen Gästen aus den befreundeten Filmclubs im Lande.
Dem folgte das 30-jährige bei 30 Grad im Schatten in Altenberg vis-a-vis dem Altenberger Dom.

… machten die Clubmitglieder in den 80er Jahren ihre Versuche mit dem neuen Medium VIDEO

… änderten sie den traditionsreichen Vereinsna­men in Film- und Videoamateure Solingen e.V.“, woraus dann später nach mehreren Anpassungen der jetzige Name Filmclub Solingen e.V. wurde

… feierten sie im Herbst 1995, gefördert vom Solinger Tageblatt, in einer öffentlichen Veranstaltung im Cobra-Haus „100 Jahre Kino in unserer Stadt“

… und hatten die Mitglieder keine rechte Lust, das 40-jährige Bestehen des Clubs zu feiern. Dafür wurde 10 Jahre später das 50-jährige Bestehen stilvoll in einer ehemaligen Zeche in Dortmund gefeiert

…  gab es 2011 gleich drei Gründe zu feiern: der Club war 55 Jahre alt, der Clubleiter Alfred Halfmann 75 Jahre und feierte sein 25. Jahr als Vorsitzender.

…  ein sehr großer Erfolg: Brigitte Wellershaus ( leider verstorben) erhält 2001 bei den Deutschen Filmfestspielen DAFF einen Obelisken für ihnen Film „Spurensuche in Venedig“

… sind ständig Solinger Mitglieder als Juroren bei vielen Club-, Landes- und Bundeswettbewerben gefragt, außerdem bei den Hessischen und den Bayerischen Filmfestspielen

… läuft 2008 der zwanzig minütige Film von Dr. Peter Holbeck                „Das selige Eisenbahnlächeln“ im SWR in der sonntäglichen Sendung „Eisenbahn Romantik“. Der Film wurde desweiteren in allen ARD Landesprogrammen als auch im östereischichen und schweizer Fernsehen gezeigt.

… wurde 2017 im „Steakhouse-Wasserturm“ mit vielen Freunden das 60. jährige Bestehen des Vereins gefeiert