Unterwegs in Deutschland als …

 

Hier geht es zum zweiten Teil - als Fußgänger

Der Filmclub Solingen, vertreten durch Andreas Klüpfel, drehte mit der Verkehrswacht und der Polizei Solingen, einen Film über das richtige Radfahren im deutschen Strassenverkehr. Im Laufe der Dreharbeiten kamen noch von der Stadt Solingen der Stadtdienst Integration und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, mit dazu.

Der Film ist gezielt für die vielen neuen Einwanderer und Asylanten gedacht, welche hier zwar sehr oft Fahrräder geschenkt bekommen, aber nicht sicher im fahren sind, da sie hiesige Verkehrsverhältnisse und die Straßenordnungen nicht kennen.

Es werden Radfahrsituationen einmal falsch und einmal richtig gezeigt.

Der Film soll mit möglichst wenig Sprache auskommen, also selbst erklärend sein. Der Film wurde auch in verschiedene Sprachen übersetzt.

Die Filme werden, über den YouTube-Kanal des Filmclub Solingen, allen Menschen zur Verfügung gestellt und sollen auch von der Polizei, Bereich Verkehrsunfallprävention, zur Verkehrserziehung genutzt werden.

Natürlich können auch alle anderen Institutionen, die sich um Verkehrserziehung und/oder Flüchtlinge kümmern, diese Filme nutzen.

Der zweite Teil „Unterwegs in Deutschland – als Fußgänger“ ist in Vorbereitung. Die Dreharbeiten dazu fangen demnächst an. Da es um Kindererziehung im Straßenverkehr geht, müssen wir warten bis es wärmer wird, damit unsere Schauspieler nicht mit rot gefrorenen Nasen vor der Kamera stehen.

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Einige Daten zum ersten Teil:

  • 20.9.2015 – Erste Planungsbesprechung
  • 28.10.2015 – Erster Drehtag, 30.10.2015 – Zweiter Drehtag, 3.11.2015 – Dritter Drehtag
  • 6.11.2015 – Vierter Drehtag, 3.12.2015 – Fünfter Drehtag
  • 6.12.2015 – Sechter Drehtag und Abschluß der Hauptdreharbeiten
  • 12.12.2015 – Vorstellung des ersten Schnittfassung der Öffentlichkeit am Tag der Begegnung mit Flüchtlingen im Stadtsaal Wald
  •  8.1.2016 – Nachdrehaufnahmen und Formulierung des Textes für den Sprecher im Off sind abgeschlossen
  • 9.1.2016 – Schnitt und Vertonung sind fertig
  • 20.1.2016 bis 26.1.2016 – Am Feinschnitt wird gearbeitet, Logos und Grafik hinzugefügt
  • 29.1.2016 – Vorstellung des Films und Veröffentlichung auf Youtube
  • 20.2.2016 – von 10 bis 16 Uhr haben wir im Bürgerfunkstudio den Text in fünf weiteren Sprachen aufgenommen
  • 6.3.2016 – Auf dem BDFA Landesfilmfestival NRW in Düsseldorf erhielt der Film den zweiten Platz und einen Sonderpreis für den besonderen Film
  • 8.5.2016 – Auf dem BDFA Bundesfilmfestival in Jülich gewann der Film eine Silbermedaille.
  • Kalenderwoche 21/2016 Ausstrahlung der deutschen Version auf nrwision Kabelkanal
  • Kalenderwoche 22/2016 Ausstrahlung der englischen Version auf nrwision Kabelkanal
  • Kalenderwoche 23/2016 Ausstrahlung der französischen Version auf nrwision Kabelkanal
  • Kalenderwoche 24/2016 Ausstrahlung der arabischen Version auf nrwision Kabelkanal
  • Kalenderwoche 25/2016 Ausstrahlung der farsi Version auf nrwision Kabelkanal
  • Kalenderwoche 26/2016 Ausstrahlung der deutschen Version mit Untertitel auf nrwision Kabelkanal
  • Kalenderwoche 27/2016 Ausstrahlung der vietnamesischen Version auf nrwision Kabelkanal
  • 28.5.20016 – Nominierung zum Dortmunder Filmtag

Hier der Film „Unterwegs in Deutschland – als Radfahrer“.

Zum Film download

Das Filmhandwerk will genauso erlernt werden, wie jedes andere Handwerk auch. Sie filmen auch? Sie finden den Film klasse und möchten gerne auch mal so einen Film erstellen? Dann kommen Sie doch als Gast mal zu uns. – Sie finden den Film nicht gut? Dann kommen Sie doch mal gerne zu uns und erklären uns, was wir verbessern können.

Unser Mitglied Bernd Odendahl war bei den Dreharbeiten mit dabei. Er drehte mit seiner Kamera ein „Making of“ von diesem Projekt, machte Setfotos oder sicherte das Drehteam zusätzlich ab.

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KW4
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Polizei-2
Polizei-1
Polizei-4
Fahrradkontrolle

Fotos von Bernd Odendahl

 

Ein Bericht vom Radio RSG am 29.1.2016

Lokalnachrichten

Erstes Verkehrslernvideo für Flüchtlinge aus dem RSG-Land (16:28 Uhr)
Im RSG-Land ist jetzt der erste Verkehrslernfilm für Flüchtlinge vorgestellt worden. Ab sofort können sich Flüchtlinge, vor allem die mit dem Fahrrad unterwegs sind, bei YouTube die deutschen Verkehrsregeln erklären lassen. Das hat die Polizei aufgrund der gestiegenen Problemlage jetzt umgesetzt. Es wurden so viele Fahrräder für die Flüchtlinge gespendet und leider gab es damit auch immer mal wieder Unfälle, so die Polizei. Weil viele Syrer, Iraker oder Afrikaner schlicht unsere Verkehrsregeln nicht kennen. Wo muss ich anhalten, was ist ein toter Winkel oder wer darf zuerst fahren? Das wird in dem Video, das zusammen mit dem Filmclub Solingen produziert wurde, in Bilder erklärt. Flüchtling Lamin aus Guinea fährt auf dem Fahrrad, macht es erst falsch und nach der Erklärung dann richtig. Der Film soll jetzt auch in andere Sprachen übersetzt werden. Deutschlandweit ist das Video bislang einzigartig, heißt es.

Ein Bericht im Solinger Tageblatt am 29.1.2016

SG-Tageblatt-29.01.16

Ein Bericht vom Solinger Tageblatt am 30.1.2016

SG-Tageblatt-30

Ein Bericht im Solinger Tageblatt am 5.3.2016

Fahrradweb

Ein Bericht in der WDR Lokalzeit am 29.1.2016

 

Und das ist IHRE Meinung:

  • Positive

    Nachricht: Sehr geehrte Damen und Herren, gerne möchte ich Ihnen mitteilen, dass mir die Polizei Kreis Mettmann Ihren Link zur Verfügung gestellt hat. Im Namen der Katholischen Pfarrgemeinde St. Jacobus in Hilden organisiere ich in einem Team das Café International, in dem sich die hier in Hilden befindlichen „Neuen Nachbarn“ treffen können. Da wir auch Fahrräder geschenkt bekommen und auch teilweise preiswert erwerben können, ist es wichtig, diese Menschen auf den Verkehr in Deutschland vorzubereiten. Dazu ist Ihr Film eine große Hilfe! Vielen, vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen
    Nachricht: Erst einmal ein Riesen Dankeschön für diesen Tollen Film. Wir nennen uns freeBike, und freeBike ist eine Gemeinschaft Wir sind eine „non Profit“ Fahrradwerkstatt unter der Schirmherrschaft des Netzwerk Asyl Remchingen. Wir „leben“ von Fahrrad- oder Ersatzteilspenden, die wir gemeinsam mit Flüchtlingen instand setzen und anschließend der Allgemeinheit in der Flüchtlingsunterkunft Darmsbach zur Verfügung zu stellen. Uns ist auch die Sicherheit sehr Wichtig daher haben wir uns entschlossen den Flüchtlingen einen „Verkersuntericht zu geben. Hierfür ist dieser Film Perfekt.

  • Negative

    Über Youtube Kommentar:

    ChevyG20Arcon

    Ich finde das Video nicht ganz gut. Es gibt zwar reichlich gute und auch sehr gute Erklärungen, das trifft jedoch leider nicht auf alle zu. Auch stellen sich mir in manchen Fällen direkt ein paar Fragen:

    1. Wieso wird bei der Fahrradaustattung suggeriert, daß man je 2 Reflekoren und den Leuchtstreifen am Reifen haben muß? Das ist völlig falsch. Laut StVZO reicht eines von beiden völlig aus.

    2. Abfahrt: Wieso muß man ein Fahrrad bis zum Bordstein schieben, bevor man losfahren darf? Ein Auto oder Motorrad muß man aus einer Ausfahrt doch auch nicht bis zum Bordstein schieben.

    3. Handzeichen beim losfahren und anhalten? Wo ist das festgelegt? Mal davon abgesehen steht das Handzeichen als solches nirgendwo in der StVO. Es ist in vielen Fällen auch viel zu gefährlich, da man während dem Handzeichen nicht mehr bremsbereit sein kann.

    4. Die Radwegbenutzung ist bei Vorhandensein eines entsprechenden, aufgestellten, Schildes zwar vorgeschrieben, jedoch gibt es reichlich Ausnahmesituationen. Wieso wurden die gängigsten (blockierter Radweg, beschädigter Radweg, Scherben auf dem Radweg, zu schmaler Radweg) nicht ewähnt? Und wieso wurden bei den Beispielen vor allem Radwege mit illegaler Benutzungspflicht gewählt? Von den gezeigten Radwegen dürfte keiner den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.

    5. Die Gefahr des ausfahrenden PKW wurde von euch leider als seichte Gefahr gezeigt. So langsam, wie es eigentlich vorgeschrieben ist, fährt kaum ein KFZ irgendwo raus. Üblicherweise wird zügig über Geh- und Radwege direkt bis zum Bordstein gefahren. Ich hätte mir gewünscht, daß diese Gefahr realistischer gezeigt würde.

    6. Sehr gut finde ich den Hinweis, daß man nicht direkt am Bordstein fahren soll. Viele Autofahrer und Polizisten vertreten leider die Meinung, daß man im Rinnstein zu fahren hätte (wurde mir in der Grundschule von Lehrern und Polizei so beigebracht). Allerdings ist das mit der Gullibreite als Abstand falsch. Der BGH hat einen Abstand von etwa 75cm zum Bordstein festgelegt. Da ein Abstand zwischen Bordstein und Schulter gemessen wird, reicht 1 Gullibreite nicht aus.
    Den Abstandshinweis zu geparkten Autos finde ich ebenfalls sehr gut, auch da denken viele Leute etwas anderes und hupen einen gern an.

    7. Eine ganz klare Kritik muß ich bei einem Satz anbringen, der bei der RvL-Regelung gesagt wurde. Dort wird gesagt, daß man bei RvL aud jeden anderen Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen muß. Damit wird jedoch impliziert, daß diese Aussage (die übrigens §1 StVO aussagt) niemals sonst gilt…

    8. Bei der LKW-Situation widersprecht Ihr euch gegenseitig, bzw. macht ganz klar Falschaussagen. Als Lamin neben den LKW fährt, wird gesagt, daß er aus den Spiegeln in den toten Winkel verschwindet. Wenn man aber alle 3 Spiegel beobachtet, kann man Lamin die ganze Zeit sehen. Beim Test danach wird dies auch bestätigt, denn direkt neben dem LKW wird hier nun kein toter Winkel angezeigt. Dieser bist jetzt auf Höhe der Radwege.
    Die Gefahr durch den abbiegenden LKW kommt in eurem Beispiel nicht durch den angeblich vorhandenen toten Winkel, sondern durch den nicht aufmerksamen LKW-Fahrer. Warum wurde hier nicht die Wahrheit gesagt? Warum wurden die zusätzlichen Spiegel offenbar ignoriert?

    9. Sehr gut finde ich euren Hinweis bzgl. laute Musik auf den Ohren. Warum wurde das so extrem ins satirische gezogen, indem als Beispielsgrund ein Streifenwagen im Einsatz gezeigt wurde? So laut, daß man ein Martinshorn nicht mehr hört, kann man die Musik über Kopfhörer gar nicht hören.