Die Rose

Die Rose“ ist der erste Spielfilm von Andreas Klüpfel. Es ist ein Fantasy, Mantel- und Degen-Tanzfilm.

Mit der Gruppe „Jardin des Epoques“ aus Düsseldorf, wurde dieses Filmprojekt realisiert. Mit über vierzig Darstellern vor und knapp zehn Leuten Filmcrew, ist das nicht gerade ein kleines Projekt.

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Entstanden ist am Ende ein 16Minütiger Kurzfilm, welcher an drei Drehtagen auf Schloss Burg realisiert wurde.

Alle Beteiligten arbeiteten ohne Gage, nur aus Spaß an der Freude, an diesem interessanten Projekt.

Tagebuch der Dreharbeiten:

  • April 2015 – erste Gespräche mit Jardin des Epoques
  • April 2016 – erste Gespräche mit Schloss Burg
  • 23.09.2016 – Erste Drehbuchbesprechung mit Jardin-des-Epoques
  • 5.10.2016 – Zusammenstellung der Crew – Gespräch mit dem 2. Kameramann
  • 20.10.2016 – Drehbuchbesprechung und Aufgabenverteilung mit der Filmcrew
  • 21.10.2016 – Drehortbesichtigung und Vermessung
  • 19.11.2016 – Kameratest beim Tanztraining
  • 2.1.2017 – Die Festplatte geht kaputt und alle Drehbuchfassungen der letzten Tage sind weg und müssen neu geschrieben werden
  • 13.1.2017 – Textbesprechung mit den Darstellern
  • 14.1.2017 – Planungsbesprechung mit der Crew
  • 16.1.2017 – Von sechs Solinger Bäckereien, die wir um Brötchenspenden fürs Catering angeschrieben haben, sendet eine eine Absage, alle Anderen melden sich erst gar nicht.
  • 20.1.2017 – 14:00 Uhr – Der Außendreh mit den ersten Einstellungen beginnt. Ab 15:30 fangen wir mit den Schauspielern an zu drehen. Man glaubt nicht welchen Krach eine Gruppe Kinder machen kann, die im Hintergrund toben. Unser Tonmann verzweifelt fast. Um 17 Uhr sind wir mit dem ersten Drehtag fertig. Zehn Teilnehmer treffen sich zum essen und plaudern beim Chinesen. Um 20:45 mailt der Boom Operator, dass er nicht mehr am Dreh teilnimmt. Fünf Teilnehmer des Hofstaats nehmen sich neben dem Schloss eine Ferienwohnung, damit sie an den nächsten Tagen pünktlich beim Dreh sind. Hans Rosenthal würde jetzt sagen: „Das ist Spitze!“ Auch ich finde diesen Einsatz einfach toll. Wobei ich ohne Übertreibung sagen kann, das alle Beteiligten bis jetzt super Mitgearbeitet haben und einen wirklich tollen Einsatz gezeigt haben. Ich erlaube mir besonders Martin Winkler und Manuela Frotz zu loben, da diese den gesamten Einkauf für das Catering übernommen haben.
  • 21.1.2017 – Um 3:00 Uhr war die Nacht vorbei. Letzte Vorbereitung für die Technik, die wir für die nächsten zwei Tage benötigen. Um 8:00 Uhr trifft sich die Technik-Crew vor dem Eingang von Schloss Burg und dann wird das Equipment in die Kapelle getragen. Um 9:31 fällt die erste Klappe und der Dreh kann beginnen. Obwohl es gefühlt zügig voranging, hingen wir sehr schnell dem Zeitplan hinterher. Um 11.00 Uhr waren fast alle historischen Darsteller in ihren Gewandungen und warteten geduldig auf ihren Einsatz. Vielen Dank dafür. Dann kamen die verschiedenen Vertreter der Presse, dann die Fotografen. Leider nicht wie angeboten an einem Zeitpunkt, sondern alle verteilt hintereinander. Ich hätte mich vierteilen können und es hätte immer noch Stellen gegeben, an denen ich hätte sein müssen. Dadurch das einige Darsteller am Sonntag nicht dabei sein können, mussten zum Ende hin deren Szenen vorgezogen werden. Viele Touristen strömten zwischen den Darstellern umher, da die Absicherung nicht 100% funktioniert und mussten erst aus dem Bild gebeten werden, bis wir mit dem Drehen anfangen konnten. Manche Leute sind da ja echt schmerzlos. Es wurde immer später, die Zeitpeitsche von 16:15 Drehende rückte immer näher. Dazu kam, dass die Wintersonne immer stärker in den Rittersaal schien und somit die Ausleuchtung der Darsteller erschwerte. Das Catering klappte hervorragend, obwohl ich es über den ganzen Tag verteilt nur auf zwei halbe Brötchen brachte. Und keine Teepause. Auch eine Möglichkeit abzunehmen. Um 16:42 fällt dann endlich die letzte Klappe des Tages und über 70 Szenen sind nicht gedreht worden, die noch auf dem Tagesprogramm standen. Trotzdem – ich freue mich auf morgen.
  • 22.1.2017 – Meine Schwägerin hat heute Geburtstag. In dem Trubel darf ich nicht vergessen sie zwischendurch anzurufen. Es ist 8 Uhr, es sind vor dem Tor von Schloss Burg -7Grad und wird warten auf Einlass. Ziemlich schnell sind alle Darsteller eingetroffen, trotzdem dauerte es bis 10:04 Uhr, bis die erste Klappe fiel. Wir mussten noch drei Szenen vom gestrigen Tag wiederholen, da ich mit diesen Aufnahmen nicht 100% einverstanden war. Und dann ging es endlich für alle Darsteller mit der großen Tanzszene los. Zwischendurch kam Frau Spratte vom WDR Studio Wuppertal und filmte uns für den Bericht in der Lokalzeit Bergisch Land, der am Montagabend gesendet werden soll. Das was am besten lief, war die Zeit und zwar mir davon. Nach 14:00 Uhr habe ich auf viele Stativaufnahmen verzichtet und frei gefilmt, da wir die Zeit für das Einrichten der Kamera auf Stativ einfach nicht mehr hatten. Denn es stand auch noch das Degenduell an. Um 16:15 Uhr drehten wir unter Beobachtung von vielen Touristen, auf dem Burghof die letzte Szene und hatten dann, wie man so sagt, alle Szenen im Kasten. Dann ging es ans aufräumen, zusammen packen und zum Auto tragen. Zuhause ausladen, kontrollieren, richtig einsortieren und wegräumen. Jetzt ist es gerade 18:49 Uhr (habe gerade mit meiner Schwägerin telefoniert), die Luft ist raus, die Speicherkarten auf den PC sichern und ich will nur noch ins Bett.
  • 23.1.2017 – Ich fange mit dem Schnitt an.
  • 1.2.2017 – Der Schnitt der Tanzszenen wir von der Choreographie Gabriele Kuropka gesichtet, ob Schnittfehler vorhanden sind.
  • 4.2.2017 – Die Endgültige Schnittversion ist fertig, ich arbeite jetzt an der Farbverwaltung.
  • 9.2.2017 – gemeldet für die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen am 11.-16.Mai 2017
  • 9.2.2017 – gemeldet für das Internationale Kurz Film Festival Hamburg am 6.-12. Juni 2017
  • 9.2.2017 – gemeldet für das Festival of Nations in Lenzing am 2.-8. Juni 2017
  • 9.2.2017 – gemeldet für das BDFA Landesfilmfestival in Düsseldorf am 11.-12.3.2017
  • 10.2.2017 – gemeldet für Shorts at Moonlight KurzFilmFestival in Hofheim am 12.-30. Juli 2017
  • 12.3.2017 – Der Film hatte jetzt seine „Deutschlandpremiere“ beim BDFA Landesfilmfestival in Düsseldorf. Er erhielt einen zweiten Platz und den Sonderpreis als besonderer Film aus der Region. Nominierung für das BDFA Bundesfilmfestival P3, wurde aber nicht angenommen.
  • 20.3.2017 – Heute kam die Absage aus Oberhausen. Das Festival ist nur für Professionals. Naja, ein Versuch war es wert.

Fotos von Daniela Tobias

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Dank geht an (die Reihenfolge hat nichts zu sagen, mit einem muss man anfangen und es ist immer einer der Letzte in der Reihe. Ich finde sie alle toll):

Martin Winkler – Ton, Boom Operator und Best Boy

Manuel Frotz- Catering, Einkauf und Best Girl

Karin Nöcker – Oma und Catering

Jessica Lay – Hair Styling und Makeup

Nikolaus Brausse – erste Kamera

Thomas Miccolis – zweite Kamera

Klaus Stockhausen – Making of – Kamera

Und natürlich auch meinen Darstellern:

Karolina Fila – Lisa

Tim Benedens – der junge Mann

Karin und Manfred Nöcker – Oma und Opa

Gregor Ahlmann – der Museumsführer

und allen anderen großartigen Mitstreitern aus der Gruppe Jardin des Epoques

und den Statisten die die Museumsbesucher verkörpert haben.

 

Seine Deutschlandpremiere hat der Film auf dem Landesfilmfestival in Düsseldorf, am 11. und 12. März 2017 im Stadtmuseum Düsseldorf. Der Eintritt ist frei und jeder Besucher ist herzlich willkommen.

Solinger Tageblatt vom 22.1.2017

Rheinische Post vom 23.1.2017 berichtet über die Dreharbeiten.

Ebenso der WDR in der Lokalzeit Bergisch Land, am 23.1.2017.

 

 

 

 

 

Einige Impression von den Dreharbeiten.